Schöne Hände mit Naturkosmetik

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Bist Du auf der Suche nach der besten Naturkosmetik-Handcreme?

Ständiges Händewaschen ist wieder in unserem Alltag angekommen. Als unvermeidliche Folge fühlen sich die Hände immer trockener und rauer an. Also muss eine Handcreme her.

Für Naturkosmetik-Handcremes, die funktionieren und natürlich sind, musst Du nicht unbedingt viel Geld ausgeben. Wichtiger als auf den Preis zu schauen ist es aber, auf gute Naturkosmetik-Qualität zu setzen. Aber welche natürliche Pflege für die Hände hat das Zeug, zum Handpflegeliebling zu werden?

Damit die nächste Handcreme zum Erfolg wird, zunächst ein paar Worte zu den Grundlagen der Amnwendung. 

Handreinigung - die Basis für jede Handcreme

Die beste Handcreme hat wenig Chancen, sich zu beweisen, wenn wir die Hände ständig mit starken Handreinigern waschen. Die Haut wird bei jedem Waschen mehr und mehr entfettet. Das ist so, als ob wir den natürlichen Hautschutz gezielt abtragen würden. Um diese Nebenwirkung des Händewaschens möglichst gering zu halten, ist wichtig, auf milde und rückfettende Handreiniger zu setzen.

Das A und O: rückfettende Handreinigung

Und warum Seife zum Händewaschen sogar Viren den Garaus macht

Rückfettende Handreinigung mit milden waschaktiven Substanzen, wie in Handwaschgelen oder Hand-Reinigungsschäumen, ist optimal für den täglichen Gebrauch.

Es kann aber auch hochwertige Pflanzenölseife verwendet werden. Diese reinigt die Hände optimal und ist sogar stark gegen Viren. Der australische Chemieprofessor Pall Thordarson von der Uni New South Wales in Sydney erklärte über Twitter, was passiert, wenn Seife und ein Virus wie das Coronavirus aufeinander treffen. Die Seife greift dann die schützende Lipidschicht von Viren an und löst diese auf. Damit deaktiviert sie die Viren. Das passiert allerdings erst, wenn wir genügend Seife verwenden und die Hände 20 bis 30 Sekunden lang waschen

Verwenden wir dazu auch noch eine gut rückfettende Seife auf Basis hochwertiger Pflanzenöle, fühlen sich die Hände nach dem Waschen auch nicht mehr trocken an.

Auch die Temperatur des Wassers beim Händewaschen hat Auswirkungen auf die Hautbeschaffenheit. Zu heißes Wasser hat eine austrocknende Wirkung und macht die Haut der Hände empfindlicher. Kaltes bis lauwarmes Wasser dagegen sind optimal.

Mit dem richtigen Händewaschen wäre dann die Grundlage für die optimale Handpflege gelegt.

Händewaschen mit Seife

Ein paar Tricks für das Eincremen der Hände

Sanfte Handcreme

Mindestens zweimal täglich sollten die Hände gut mit einer Naturkosmetik-Handcreme eingecremt werden. Je nach Hautzustand, Alter und Häufigkeit des Waschens, kann auch nach jedem Händewaschen gecremt werden. Dabei brauchen vor allem die Oberseiten der Hände intensive Pflege, da dort die Haut feiner und dünner ist.

Trage dafür am besten eine natürliche Handcreme zuerst auf den Handrücken auf. Reibe dann zuerst beide Handrücken aneinander, um die Creme zu verteilen. Erst danach sind auch die Handinnenflächen dran. 

Natürliche Hautpflege für beanspruchte und gereizte Hände

Klassisch oder fest - welche Handcreme ist die richtige?

Leichte Lotionen und Cremes eignen sich sehr gut für die schnelle Pflege zwischendurch. Sie ziehen schnell ein und füllen die Feuchtigkeits- und Fettdepots der Haut an den Händen nach dem Waschen schnell wieder auf. Danach kann man in der Regel fix wieder an die Arbeit gehen.

Reichhaltige Handpflegecremes sind oft Wasser-in-Öl-Emulsionen. Dementsprechend haben sie einen höheren Fettgehalt. Sie sind optimal für die intensivere Handpflege, zum Beispiel am Abend. Handpflegecremes sollten gut einmassiert werden. Sie brauchen etwas Zeit zum Einziehen. Diese reichhaltige Handpflege bereitet die Hände gut auf eine anstrengenden Tag vor. Sie ist ein ebenso guter und verdienter Abschluss eines langen Tages. 

Wasserfreie Salben, zertifiziertes Lanolin (Wollwachs), Bio-Pflanzenbutter wie Sheabutter oder Sheasahne sind sehr intensiv in ihrer Pflegewirkung. Dementsprechend wenig brauchen wir davon. Sie eignen sich sehr gut für sehr trockene Haut. Sie sollten möglichst auf feuchter Haut angewendet werden. Denn die Haut braucht auch Feuchtigkeit.

Das traditionelle Handpflege-Ei hat viel Gesellschaft bekommen. Denn die feste Handpflege erlebt gerade eine Renaissance in Sachen Umweltfreundlichkeit und CO2-Abdruck haben die festen Handpflegen eine sehr gute Bilanz. Angenehm finde ich ihre praktische Verwendung: einfach in die Hände nehmen, etwas aufwärmen lassen, verteilen und genießen. Die feste Handpflege ist unkompliziert und auch bestens für unterwegs geeignet. 

Deine tägliche Handpflege kannst Du mit den folgenden Intensiv-Ritualen wunderbar ergänzen.

Zeig Deine Hände

Die Handpflege-Intensivkur über Nacht

Stark beanspruchte und trockene Hände brauchen oft eine reichhaltigere Pflegeeinheit. Dafür ist eine Handkur mit einer regenerierenden Naturkosmetik-Handcreme oder einem hochwertigem Öl über Nacht optimal. Dafür fettest Du die Hände vor dem Schlafengehen dick ein. Dann streifst Du Baumwollhandschuhe über und lässt diese Intensivpflege als Kur über Nacht wirken.

Öle in der Handpflege

Ayurvedische Intensiv-Handpflege

Ayurvedische Handpflege

Schöne geschmeidige Hände zaubert auch ein Handbad nach ayurvedischer Tradition in warmen Bio-Olivenöl oder Bio-Sesamöl.

Dafür einfach ein Tasse oder Schale des Öls im Wasserbad erwärmen. Wer möchte, kann einen Spritzer Zitrone dazu geben oder zwei bis fünf Tropfen ätherischen Öls. Dann die Hände 10 bis 20 Minuten darin baden und leicht massieren. Das warme Öl wird sehr gut von der Haut aufgenommen. So kann sie sich mit allem versorgen, was sie braucht. Im Anschluss die Hände leicht abtupfen und das restliche Öl einmassieren.

Wer die Wirkung intensivieren möchte, kann die Hände noch über Wasserdampf halten und weiter massieren. Das führt der Haut zusätzlich warme Feuchtigkeit zu. Doch dabei ist Vorsicht geboten. Bitte nicht verbrühen!

Eine leichtere Variante dieser Anwendung ist ein Handbad in einem halben Liter warmer Milch oder Buttermilch, der einige Esslöffel hochwertiges Olivenöl zugesetzt werden. Auch hier können zusätzlich noch Kräuter dazugegeben werden oder ein Esslöffel Haferflocken. Diese versorgen die trockene Haut mit Mineralien und Vitaminen. Diese Kombination ist nicht nur für empfindliche Haut eine Wohltat.

Welche Handcreme ist die beste?

Welche dieser Varianten für Dich die perfekte Wahl ist, gilt es herauszufinden und auszuprobieren. Deine Hautbeschaffenheit, Dein Umfeld und Deine Arbeit haben großen Einfluss darauf, welche Handcreme optimal für Dich ist. Auch eine Kombination verschiedener Varianten kann sinnvoll sein. 

Alle von Ökotest für das Handbuch Kosmetik 2021 getesteten Naturkosmetik-Handcremes sind mit  „Sehr gut“ bewertet worden.

Du willst Dir sicher sein, Deinen Händen und der Umwelt etwas Gutes zu tun? Dann setze auf Handcremes mit Naturkosmetik-Siegel, wie COSMOS, NATRUE, NCS, Austria Bio, USDA oder Demeter.

Hände auf der Haut